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Historisches

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Solange die BREHMs in Renthendorf wohnten, gab es auch Kontakte zur Dorfbevölkerung. C.L. BREHMs Beruf brachte dies mit sich. Mehrere Einwohner waren zeitweise von den Brehm-Töchtern beschäftigt bzw. erbrachten Dienstleistungen wie Gartenarbeiten, Holz hacken, Wasser tragen (vom Brunnen im Pfarrhof), Wäsche waschen, Schneiderarbeiten usw. Bekannt ist u. a. daß der alte Herr GEIDEL sowie ALMA KÖHLER, ANNELIESE GEITHNER und FRIEDA PETER zu ihnen gehörten.

 

Am 25. September 1979 wurde das Haus zum Baudenkmal erklärt. Im gleichen Jahr weilten wieder viele Gäste der Jubiläumsveranstaltungen (150. Geburtstag A.E. BREHMs) auch im Brehmhaus.

 

Zu Beginn des Jahres 1980 kam BARBARA JACKISCH aus Kleinebersdorf als neue Mitarbeiterin ins Renthendorfer Museum, in welchem sie 2005 ihr 25jähriges Dienstjubiläum begehen konnte. Von 1983 bis 1990 war der Pädagoge KLAUS FISCHER Leiter der Brehm-Gedenkstätte. In seine Amtszeit fielen drei große Brehm-Jubiläen mit vielfältigen Veranstaltungen, welche auch viele Gäste unterschiedlicher Couleur nach Renthendorf lockten: der 100. Todestag A.E. BREHMs (1984), der 200. Geburtstag von C.L. BREHM (1987) und 125 Jahre „Brehms Tierleben” (1989). 1984 wurde/n eine neue Ausstellung gestaltet und 1987 zwei weitere Ausstellungsräume im Obergeschoß des Gebäudes eröffnet. 1989 erfolgte mit Hilfe der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) „Neues Leben” Renthendorf der Ankauf von Bibliotheks- und Archivbeständen mit Bezug zu Brehms und zur Ornithologiegeschichte aus dem Kirchlichen Forschungsheim in Wittenberg. Im gleichen Jahr begann auch der Ankauf von Büchern, Schriftenreihen und Autographen(-Kopien) aus dem Nachlaß von Ludwig BAEGE, welcher 1993 abgeschlossen wurde. Zu den weiteren Mitarbeiter der Gedenkstätte in diesem Zeitraum zählten REINHARD STEINBRÜCKER, INGRID SAUPE, LIANE SIELER und EDITH LÖFFLER. Seit 1990 ist JÖRG HITZING Museumsleiter.

 

In den Jahren seit 1989 wurde manches bisher kaum Machbare möglich, z. B. die Restaurierung der Pfarrscheune und damit die Schaffung eines Vortragsraumes für größere Besuchergruppen, der Einbau einer Alarm- und Sicherheitsanlage, die Modernisierung der Nachtspeicherheizung, die Pflasterung des Restweges zur Pfarrscheune, die Beleuchtung des Weges zwischen Parkplatz und Aufgang zum Brehmhaus und der Wanderweg zur den „Ahörnern“ auf den Baderberg. Die Bestände des Museums als Forschungsstätte zum Leben und Wirken der Brehms sowie zur Ornithologiegeschichte wurden u. a. erweitert durch die Bibliothek der Fachgruppe Ornithologie Jena, welche inzwischen den Namen „Christian Ludwig Brehm” trägt. Großen Anteil an der Realisierung vieler Vorhaben in und um die Gedenkstätte hat neben dem Gemeinderat und dem Bauhof der Gemeinde Renthendorf der 1991 gegründete „Förderkreis Brehm e.V.“ (siehe dort). Neben der wissenschaftlichen Arbeit in der Brehm-Gedenkstätte wird auch mit viel Mühen versucht, die touristischen Bedingungen zu gestalten. Ergebnisse sind u. a., dass die Brehm-Gedenkstätte Aufgaben einer Tourist-Informationstelle mit erfüllt sowie seit 2003 Akzeptanzstelle für die „ThüringenCard“ und seit 2005 Partner der „Thürathlon“-Aktion der Thüringer Tourismus GmbH ist.

 

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