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Historisches

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 Allerdings hing nicht selten der notwendige Jahresetat am seidenen Faden, da die Gedenkstätte nach gegenwärtiger Gesetzeslage für die Gemeinde keine Pflicht-, sondern eine so genannte freiwillige Aufgabe darstellt. Nicht zuletzt deshalb ist die Gedenkstätte selbst beim Gemeinderat ein nicht unumstrittenes Thema. Unser MdL WOLFGANG FIEDLER sowie Landrat JÜRGEN MASCHER (beide CDU) kennen die Situation und waren oft vor Ort. 1994 und 1996 weilte Ministerpräsident BERNHARD VOGEL (CDU) in Renthendorf; 2001 besuchte auch die damals verantwortliche Ministerin DAGMAR SCHIPANSKI (CDU) die Gedenkstätte.

 

Angesichts der aktuellen Situation in Land, Kreis und Gemeinde hat sich das Finanzierungsproblem immer mehr verschärft. Versuche, eine Stiftung zu schaffen, sind bisher am fehlenden Stiftungsgrundkapital gescheitert. Bleibt zu hoffen, dass sich das Land und der Kreis nicht aus ihrer Verantwortung verabschieden und es der Gemeinde gemeinsam mit den Mitgliedern des Förderkreises Brehm e.V. und anderen Brehm-Freunden gelingt, die Gedenkstätte und damit das vielschichtige Erbe der Brehms für uns und die folgenden Generationen auch weiterhin zu erhalten.

 

(1) Aus einem Brief A.E. BREHMs an seine Mutter, Hamburg, 3. März 1865. Weiteres ist nachzulesen in: Brehm-Blätter 4 (1996) [BB 4], S. 11f, erhältlich in der Brehm-Gedenkstätte;

 

(2) Original: Brehm-Gedenkstätte Renthendorf, Inv.-Nr. 3821; teilweise veröffentlicht in BB 4, S. 15; vollständiger Brieftext siehe Abschnitt „Sorgen der Mutter” in der vorliegenden Ausgabe;

 

(3) Original: Brehm-Gedenkstätte Renthendorf, Inv.-Nr. 3830; teilweise veröffentlicht in BB 4, S. 14 f;

 

(4) BUCHDA, Gerhard: Alfred Brehm als Corpsstudent. - In: Deutsche Corpszeitung. Frankfurt/Main: 45. Jg., Nr. 11 (1929), S. 344

 

aus der Dorfchronik Renthendorfs (2005) - Brehm-Gedenkstätte (Originalfassung)

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