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Geschichte des Foerderkreises Brehm e.V.

 

Ende Mai 1991 luden der damalige Renthendorfer Bürgermeister Manfred Bräu und Jörg Hitzing, Leiter des Museums, Brehm-interessierte Einwohner der Gemeinde ein, um über die Zukunft der Brehm-Gedenkstätte nach der Wende 1989 zu sprechen. Die Mehrzahl dieser Personen hatte sich auch vorher schon diesbezüglich engagiert, z. B. im Rahmen des Kulturbundes. Nicht alle, die persönlich eingeladen waren, fanden den Weg - es kamen dafür aber Einwohner, die vo der beabsichtigten Vereinsgründung „nur“ aus den Aushängen und der Zeitung erfahren hatten. Am 5. Juni 1991 (wohl nicht ganz zufällig der Weltumwelttag) erschienen im Speiseraum der Brehm-Schule 12 Renthendorfer (Manfred Bräu, Klaus Fischer, Johannes Franck, Siegfried Geßner, Jörg Hitzing, Manfred Kanzner, Heinz Langer, Edith Löffler, Uwe Schoen, Heinz Peter, Thomas Peter, Liane Sieler) und vollendeten nach ausführlicher Beratung die Gründung des Förderkreises Brehm.

 

Zum Vorsitzenden des Vereinsvorstandes wurde Manfred Kanzner gewählt. Das Amt des Geschäftsführers ist mit der Stelle des Leiters der Brehm-Gedenkstätte laut Vereinssatzung verbunden und war demnach seit 1991 von Jörg Hitzing wahrgenommen. Zum stellvertretenden Vereinsvorsitzendern wurde per Votum Uwe Schoen und zum Schatzmeister Thomas Peter bestimmt. (Anm. Durch Änderung der Satzung 2012, werden Amt und Leiter voneinader getrennt. Derzeit hat der Verein keinen Geschäftsführer.)

 

Am 25. Juni 1991 beantragte der Vorstand die Eintragung ins Vereinsregister. Diesem Antrag wurde seitens des Kreisgerichts Stadtroda am 16. Januar 1992 stattgegeben. Damit gilt der Förderkreis Brehm als eingetragener Verein (e.V.).

 

Im Februar 1996 trat Uwe Schoen an die Spitze des Vereinsvorstandes und Volker K. Lang wurde sein Stellvertreter. Als Rechungsprüfer seit vielen Jahren fungieren Liane Sieler und Heinz Langer.

 

Obwohl der Verein noch nicht einmal 15 Jahre besteht, haben seine Mitglieder in dieser Zeit sehr viel erreicht. Hinter vielem, was im Folgenden nur kurz abgehandelt werden kann, stehen der stetige Einsatz und das Engagement vieler Vereinsmitglieder und Brehm-Freunde. Die Vielschichtigkeit des Brehmschen Erbes spiegelt sich auch in den Aktivitäten des Vereins wieder. Im Januar 1992 fand die erste „publikumswirksame“ Veranstaltung des Vereins statt: eine Wanderung von Unterrenthendorf über den Baderberg zum Wanderheim Hirtenberg. Trotz strömendem Regen und starkem Wind waren viele Einwohner gekommen und saßen später auf dem Hirtenberg gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen und sahen dabei den ZDF-Film „Deutsche Erbschaften - Brehms Tierleben” (Aufzeichnung vom März 1991).

 

Nach der Herbstwanderung am 1. November 1992 (die Teilnehmer folgten im Wanderheim Hirtenberg mit Interesse dem Vortrag von Herrn Pfarrer Franck zum Thema „Christian Ludwig Brehm als Dorfpfarrer”) beschloß der Vorstand, jährlich je eine Frühjahrs- (am Sonntag nach Ostern) und eine Herbstwanderung (am 2. Sonntag im Oktober) mit unterschiedlichen Streckenlängen und Wanderzielen und -themen durchzuführen. Im Frühjahr 2004 führte die 25. Wanderung mit 75 Teilnehmern (im Schnitt kamen 85 zu jeder Wanderung) von Unterrenthendorf zur Rodaquelle und zur Autobahnraststätte Rodaborn. Aus den Wanderungen resultiert inzwischen eine breite Angebotspalette von Wandervorschlägen, seit 2001 die Einbindung der Brehm-Gedenkstätte in den „Thüringer Wandersommer“ der Thüringer Tourismus GmbH, seit 2003 das Angebot zum Erwerb des „Naturforscher-Diploms“ in der Heimat der Brehms und seit 2005 das „Thürathlon“-Aktionsangebot der Gedenkstätte und des FKB.

 

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